Staudenmarkt in Hagen am 23. April 2017

Am Sonntag, dem 23. April 2017  findet  in Hagen von 11:00 Uhr  bis 16:00 Uhr der 14. Staudenmarkt mit verkaufsoffenem Sonntag in Hagen  statt.

Diese Großveranstaltung lockt jedes Jahr viele Hundert Besucher nach Hagen in den Gewerbepark „Döhrenacker“, auf den Wochenmarktplatz, in die Lindenallee und auf den Amtsdamm. Der bunte Mix aus Pflanzenverkauf, Ausstellung, Vorführungen, Live-Musik und Flohmarkt lockte Schaulustige und Hobbygärtner immer wieder in Scharen an. Wer nicht so gut zu Fuß ist und auch kein Fahrrad zur Verfügung hat, kann die Veranstaltungsplätze im Ort bequem und kostenfrei mit dem Lanz-Bulldog-Shuttle erreichen.

Der weit über die Grenzen von Hagen hinaus bekannte Staudenmarkt wird von der Unternehmensgemeinschaft Hagen im Bremischen (UHiB) organisiert.

Im Gewerbepark und am Amtsdamm grünt und blüht es, Hobbygärtner können sich mit Pflanzen eindecken und sich Tipps von Blumenhändlern geben lassen. Die Geschäfte öffnen  ihre Türen und laden zum verkaufsoffenen Sonntag ein. Rabatte können die Besucher nicht nur beim Kauf von Brillen, Uhren, Schulranzen, Schönes und Dekoratives  ergattern, sondern auch beim Erwerb von Haushaltswaren und technischen Geräten.

Entlang der Bummelmeile am Amtsdamm können sich die Besucher über ein breites Spektrum an Frühjahrsangeboten informieren. Gleichzeitig wird der Amtsdamm mit Attraktionen von der Ortsmitte bis ins Gewerbegebiet belebt. Eine besondere Überraschung ist auf dem Parkplatz am Amselweg geplant. Für den kleinen Hunger stehen in ganz Hagen Schlemmerbuden bereit.

Die abwechslungsreichen Aktionen garantieren Groß und Klein sowie Jung und Alt gute Unterhaltung. Am 23. April 2017 ist die Öffnung der Hagener Geschäfte ein fester Bestandteil des Staudenmarktes. Von 11 bis 16 Uhr laden die Geschäfte und Aussteller zum Bummel durch die ganze Ortschaft Hagen ein. Die Hagener Geschäftsleute, vom Sanitätshaus im Ortskern bis zum Baustoffhändler im Gewerbegebiet „Döhrenacker“ haben sich viele Gedanken gemacht, um den Staudenmarkt attraktiv zu gestalten. Die Geschäfte

in der Lindenallee werden die Straße in ein Blütenmeer verwandeln.

Im Gewerbepark und auf dem Wochenmarktplatz grünt es sehr.

An zwei Standorten kommen Flohmarktanbieter auf ihre Kosten: Bereits ab sechs Uhr können Sie ihre Stände auf dem Lidl-Parkplatz im Gewerbegebiet oder auf dem Parkplatz des ehemaligen Supermarktes in der Ortsmitte aufbauen (kostenpflichtig nur für gewerbliche Aussteller).

Auszug aus dem interessanten Rahmenprogramm mit vielen Überraschungen für Jung und Alt:

– Flohmarkt-Stände können

ab 6:00 Uhr ihre Plätze einnehmen

– Verkaufsoffener Sonntag

von 11 bis 16 Uhr

mit großem Pflanzenmarkt

– Schlemmer- und Getränkebuden

–  Boule und Schach

auf dem Mehrgenerationenplatz

– Martin-Luther-Kirche ist geöffnet

– Fitness-Studio „Fit & Sun“ mit Aktionen

– Ponyreiten

– Kostenloser Lanz-Bulldog-Shuttle

– Viele Verkaufs- und Infostände

– Bio-Fleischwagen

– Lions Club Wesermünde mit Bratwurst und Getränken

– Musikalische Unterhaltung

– Das Handwerk stellt sich vor

16.03.2017

D. Walleit

Forum für geballte Frauen-Power

OHZ 03.07

Bei der fünften Hagener Unternehmerinnenmesse werden gut 2000 Besucher gezählt
von ANDREA GROTHEER

190 zum Ersten, 190 zum Zweiten und 190 zum Dritten – mit einem lauten Schlag des Holzhammers wird die Versteigerung amtlich: 190 Euro für einen guten Zweck bringt die von Erika Thomsen modellierte Katzenfigur, die an den verstorbenen Münchner Modedesigner Rudolph Moshammer erinnert. Ein neues Zuhause bekommt sie bei nun der Rettungshundestaffel Cuxland. „Wir brauchen einen Gegenpart zu den Hunden“, witzeln die Mitglieder des Hagener Vereins. Die Versteigerung auf amerikanische Art durch Auktionator Heinz Bühring ist einer von vielen Programmpunkten der fünften Hagener Unternehmerinnenmesse in den Räumen der Hermann- Allmers-Schule.

Auch zwei an die Werke der französischen Künstlerin Niki de Saint Phalle erinnernde Nana-Figuren, die genau wie der stark nachgefragte Stubentiger in einem Workshop von Hagener Unternehmerinnen geformt worden sind, kommen bei der Messe unter den Hammer. Gebote können in Fünf-Euro-Schritten abgegeben werden. So bringt die von Anja Boekhoff kreierte Figur, die mit ihrem Auftritt in Lila perfekt zum Firmenlogo des Geschäfts für Heimtierbedarf von Sandra Müller passt, 65 Euro. „Mein Mann hat sie für mich ersteigert“, freut sich die Hagener Unternehmerin. Insgesamt 25 Euro werden für die von Susanne Becker gebaute voluminöse dunkelhäutige Frauenfigur geboten. Friseurmeister Stefan Hartmann nimmt sie mit nach Hause.

Gut 60 Aussteller
Mehr als 60 Beteiligte zeigen eine breite Angebotspalette von Gesundheits- und Wellness-Themen über Handwerk, Mode, Schmuck, Fotografie und Wohndesign. Auch ehrenamtliche Institutionen, Vereine und Behörden stellen sich vor. „Ich bin begeistert von der Entwicklung der Messe“, sagt Staatssekretärin Daniela Behrens (SPD) in ihrem Grußwort. Sie dankt dem Organisationsteam für die „tolle Leistungsschau“ und weist darauf hin, dass 30 Prozent aller Selbstständigen Frauen seien.

Neben Hagens Bürgermeister Andreas Wittenberg (parteilos) sprechen auch die Landtagsabgeordnete Astrid Vockert (CDU), die Vize-Landrätin Annette Faße (SPD) sowie die Vorsitzende der Unternehmensgemeinschaft Hagen im Bremischen, Petra Klipp, zu den Besuchern. Klipp bedankt sich bei allen Beteiligten, angefangen beim Arbeitskreis aus den Reihen der Unternehmerinnen über den Hausmeister der Hermann-Allmers-Schule bis hin zu den Schülern, die die Zählung der letztlich gut 2000 Messe-Besucher übernommen haben. Als Dank für ihre organisatorische Arbeit erhält Gemeindemitarbeiterin und Wirtschaftsförderin Doris Walleit einen Blumenstrauß. Ausstellerin Maike Masemann aus Bokel ist bereits zum vierten Mal mit einem Stand auf der Messe vertreten. „Das ist hier alles sehr gut organisiert“, zeigt sich die Schmuckdesignerin zufrieden. Über „viele Leute, die sich interessieren“, freut sich auch die Rettungshundestaffel
Cuxland. „Wir sind froh, dass uns dieser Stand ermöglicht wurde“, sagt Kim Simon Ortgies stellvertretend für die engagierte Gruppe, die so auf sich aufmerksam machte.
Aufmerksamkeit erzielt auch der Stand des Hagener Gartencenters Döscher mit Schwerpunkt Hochzeitsdeko. Floristin Antje Zlomke hat gemeinsam mit ihren Kolleginnen einen Brautstrauß, Girlanden und blumige Tischdekorationen erschaffen. Der Brautstrauß gleicht einem Testlauf für Kerstin Brede und Nils Hofmann aus Loxstedt, die sich für die blumige Gestaltung ihrer anstehenden Hochzeit durch das Gartencenter entschieden haben und den Strauß ansehen. Über gute Resonanz freut sich Susanne Friese, die erst seit kurzem Wohnraum- und Gestaltungsideen sowie Kunstkurse anbietet. „Ich habe hier sogar einige Kurs-Anmeldungen bekommen“, so die Wulsbütteler Unternehmerin.

Für Unterhaltung und viel Applaus sorgt das Show-Programm der Tanz- und Bewegungsschule aus Hagen sowie der Musikschule Beverstedt-Hagen. Ihren ersten Auftritt hat die neue Band der Musikschule, die „Speedturtles“. Eine Modenschau mit „Upcycling- Mode“ zeigt das Second-Hand-Geschäft „Anziehungspunkt“. Bei Fachvorträgen zu verschiedenen Themen können sich die Besucher ebenfalls informieren.

„Es gibt eine tolle Auswahl, hier ist für jeden etwas dabei“, so die Einschätzung von Tanja Jaschke und Renate Karth aus Düring. Aus Lunestedt sind Heide Holscher und Renate Busch angereist: „Wir möchten uns informieren, es ist einladend und interessant hier“, sagen die beiden Frauen.

Messe setzt neue Maßstäbe

Foto Gehrke

Bericht aus der Nordsee-Zeitung vom 06.03.2017. Foto Gehrke.

Hagener Unternehmerinnen-Ausstellung ist eine Erfolgsgeschichte – Neuer Rekord mit 2000 Besuchern

HAGEN. Rita Hogrewe fühlt sich wohl an ihrem Stand. Sie ist eine Frau der ersten Stunde. Seit der Erstauflage 2009 ist sie dabei. Damals noch ein Wagnis, hat sich die Messe für Unternehmerinnen in Hagen längst etabliert.
Mehr als 60 Ausstellerinnen reihten sich am Sonntag in der Allmers-Schule auf. Einige von ihnen waren zum ersten Mal dabei – so wie Rita Hogrewes Tochter Lea Hogrewe.

Die 54-jährige Rita Hogrewe präsentierte sich mit ihrem Naturkostfachgeschäft „Lebenswerk“. Ihre Tochter, Lea Hogrewe, hatte nur eine Ecke weiter ihre Zelte aufgeschlagen. „Ich habe mich
nach dem Studium selbstständig gemacht und biete mobilen Reitunterricht an“, berichtete die 27- jährige Lea. Seit 2016 ist sie selbstständig. Mutter und Tochter – zwei Generationen, die den Mut zum Unternehmertum hatten. Das sind die Erfolgsgeschichten, die auch durch die Messe möglich wurden. Seit den Anfängen 2009 ist die Messe zu einer Größe in der Region gewachsen. Auf zwei Etagen stellten die Unternehmerinnen aus der Region zum fünften Mal ihre Geschäftsideen vor.

Die 2000 Gäste – ein neuer Besucherrekord – erlebten beim Schlendern und kurzen Gesprächen die Vielfalt an Dienstleistungen und Produkten. Ganz nach dem Motto: „Frauen setzen Maßstäbe“. Das Spektrum reicht von Coachings bis zur Buchbinderei, von der chinesischen Medizin bis zur Fotografie, von Immobilien bis zur Floristik. Gesundheit, Lifestyle, Mode und Wellness sind bedeutende
Branchen. Neben der Ausstellung gehörten Fachvorträge, die Modenschau des „Anziehungspunktes“ (gekonnt moderiert von Erika Thomsen) und Tanzvorführungen (Anya Naima Wilke) zum Programm.

Es schritten Stelzenläuferinnen des Turnvereins Spaden durch die Gänge, ein Clown erfreute die jungen Besucher, und für die Musik sorgte unter anderem die Musikschule Beverstedt- Hagen. Drei von Unternehmerinnen hergestellte Kunstobjekte, sogenannte Nanas, kamen beim stellvertretenden Bürgermeister Heinz Bühring unter den Hammer. Erlöst wurden bei der amerikanischen Versteigerung 400 Euro für den guten Zweck. Begonnen hat alles im Jahr 2009. Initiatorin war die damalige Samtgemeindebürgermeisterin Susanne Puvogel (SPD). Damals wie heute steht laut Puvogel die Idee im Mittelpunkt, den Unternehmerinnen eine Plattform zu bieten und gleichzeitig Netzwerke zu schaffen. „Die Unternehmerinnen- Messe ist ein Spiegel dessen, wie Frauen in der Region unternehmerisch tätig sind“, freute sich Staatssekretärin Daniela Behrens (SPD). „Ich bin begeistert von der Entwicklung“, lobte sie. „Die Messe war damals wie heute für die ganze Familie gedacht“, erklärt Rita Hogrewe mit Blick auf das Publikum, das an ihr vorbei strömt. Bei ihr hat sich das im doppelten Sinne bestätigt. (rk)

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