Nanas kommen unter den Hammer

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Planungen für fünfte Unternehmerinnenmesse in Hagen am 5. März laufen auf Hochtouren

VON ANDREA GROTHEER

Hagen. Zum fünften Mal findet am 5. März die Hagener Unternehmerinnenmesse statt. Alle zwei Jahre haben Unternehmerinnen die Möglichkeit, ihre Angebote zu präsentieren. Von der Fotografie bis zur Gesundheitsberatung, vom Heimtierbedarf bis zur Buchbinderei, die Vielfalt ist groß und die Planungen laufen auf Hochtouren. 54 Anmeldungen liegen mittlerweile vor, Restplätze sind noch zu vergeben.
„Wir haben weniger Aussteller als in den vergangenen Jahren, aber wesentlich größere Stände, die Frauen benötigen mehr Ausstellungsfläche“, erläutert Doris Walleit von der Wirtschaftsförderung der Gemeinde Hagen. Daher würde sie den noch verbleibenden Platz in den Räumen der Hermann-Allmers-Schule gerne mit kleinen Ständen füllen. Die Ausstellerinnen kommen nicht nur aus Hagen, sondern auch aus Bremerhaven, Bremervörde, den Gemeinden Beverstedt und Loxstedt, aus Bremen, Osterholz-Scharmbeck und aus Wardenburg im Landkreis Oldenburg.
„Einige Ausstellerinnen sind bereits zum fünften Mal dabei, das zeigt die Attraktivität der Messe“, freut sich Bürgermeister Andreas Wittenberg. Die jetzt schon große Resonanz erkläre sich durch das Alleinstellungsmerkmal der Messe. „Etwas Vergleichbares gibt es nicht in unserer Region.“ Erfreulich sei auch, dass sich zwölf Mitgliedsbetriebe der örtlichen Unternehmensgemeinschaft (UHiB) angemeldet hätten. Die Zusammenarbeit der Unternehmerinnen und der Mitglieder des ehemaligen Gewerbevereins sei zu Beginn seiner Amtszeit in der Diskussion gewesen, so der Bürgermeister. „Der Zusammenschluss aus UHiB und den Unternehmerinnen hat gut geklappt“, meint er. Nicht zuletzt sei das der Vorsitzenden Petra Klipp zu verdanken. Sie gehört ebenso zum Organisationsteam der Messe wie Gabriele Kasper, Ina Viebrok-Hörmann, Erika Thomsen, Claudia Theis, Rita Hogrewe, Antje Mehrtens, Evelyn Fromme und Doris Walleit.

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Erika Thomsen wird auch eine Nana-Figur für die Versteigerung zur Verfügung stellen.

Das Messeprogramm bietet Fachvorträge genauso wie Tanzvorführungen und eine Modenschau. „Die Modenschau wird gemeinsam mit dem Anziehungspunkt Hagen, der ehemaligen Kleiderkammer, die nun ein Second-Hand-Laden ist, auf die Bühne gebracht“, berichtet die Veranstalterinnen. Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen des Geschäftes hätten sich bereit erklärt, Mode zu präsentieren, die am Ausstellungstag auch direkt verkauft wird. „Ein Junge und ein Mädchen werden zudem Kinderkleidung vorstellen“, freut sich Erika Thomsen als Moderatorin der Modenschau. Und stellt einen weiteren Höhepunkt der Verbrauchs- und Informationsmesse mit Verkauf vor: „Wir werden drei Nanas versteigern“, kündigt sie an. Für die Aktion, eine Versteigerung auf amerikanische Art, konnte Heinz Bühring als Auktionator gewonnen werden, der jedes Jahr den Maibaum in Driftsethe publikumswirksam versteigert. Eine der Figuren stellt Erika Thomsen zur Verfügung, der Erlös soll dem Tierschutzverein Südkreis Cuxland zu Gute kommen. Die voluminösen Frauenfiguren, die den Plastiken der französischen Künstlerin Niki de Saint Phalle nachempfunden sind, sind in einem Workshop der Unternehmerinnen entstanden und waren bereits Bestandteil einer Ausstellung im Hagener Rathaus.

Die Messe beginnt am Sonntag, 5. März, um 9 Uhr und endet um 17 Uhr. Bürgermeister Andreas Wittenberg spricht sein Grußwort um 11 Uhr, für 12.30 Uhr ist die Nana- Versteigerung geplant. Die Modenschau beginnt um 15.30 Uhr. Eine ausführliche Programmübersicht wird das Informationsblatt enthalten, das ab Mitte Februar verteilt wird.
Der Eintritt zur Messe ist frei. Anmeldungen und Informationen bei Doris Walleit, Gemeinde Hagen, Telefon 0 47 46/87 33, Fax 87 89, Email: walleit@hagen-cux.de. Das Programm wird ebenfalls rechtzeitig unter www.unternehmerinnenmesse.net zu finden sein.

Neujahrsempfang 2017

Sehr geehrte Damen und Herren,

ein ereignisreiches und erfolgreiches Jahr liegt hinter uns. Das Jahr 2017 wird sicherlich auch viele neue Chancen und Aufgaben mit sich bringen.
Unser Empfang bietet Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen und Begegnungen zum Jahresauftakt.
Mit Vertrauen und Zuversicht wollen wir die Gelegenheit nutzen. um die strukturelle Entwicklung. die Qualität unserer Unternehmen und den wirtschaftlichen Erfolg in der Gemeinde Hagen im Bremischen auszubauen und zu stärken.
Im Mittelpunkt unseres Handelns stehen die Unternehmerinnen und Unternehmer der Gemeinde Hagen im Bremischen. Denn sie tragen dazu bei, dass die Gemeinde Hagen hervorragenden Lebensraum für alle Generationen bietet und als attraktiver Wirtschaftsstandort überregional geschätzt wird.
Wir laden Sie daher sehr herzlich zu einem

Neujahrsempfang
am Donnerstag, dem 19. Januar 2017 um 19:00 Uhr
in das Niedersachsenhaus, Dorfstraße 24, Hagen im Bremischen OT Bramstedt ein.

Nutzen Sie die Gelegenheit für einen Rückblick und einen Ausblick auf das Jahr 2017. Den Abend wollen wir mit einem kleinen Imbiss und interessanten Gesprächen ausklingen lassen.
Wir würden uns freuen, Sie bei dem Neujahrsempfang zu begrüßen und bitten um eine Anmeldung bis zum 12. Januar 2017 bei Doris Walleit unter 11 04746/87-33 oder @ walleit@hagen-cux.de.
Herzliche Grüße

Petra Klipp
Unternehmensgemeinschaft
Erste Vorsitzende

Andreas Wittenberg
Bürgermeister

Unternehmerstammtisch

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Bericht aus der Nordsee-Zeitung vom 02.12.2016, Foto und Bericht: Kistner

DORFHAGEN. „Rund vier Millionen Euro mussten wir für unseren neuen Betrieb ausgeben“, erzählt Cord Hollenberg. Zusammen mit seiner Frau Gretlies bewirtschaftet er schon in dritter Generation einen 220 Hektar großen Hof in Dorfhagen.
Gewerbetreibende, Mitglieder der Unternehmensgemeinschaft Hagen im Bremischen (uhib) und Ratsmitglieder konnten sich vor kurzem die neuen Stallanlagen von Hollenberg ansehen. Bürgermeister Andreas Wittenberg (parteilos) und uhib-Vorsitzende Petra Klipp begrüßten die Teilnehmer dort zum traditionellen Unternehmerstammtisch. Die Teilnehmer
tauschten sich vor allem über das Thema „moderne Milchviehwirtschaft“ aus.
„Wir standen vor der Entscheidung, entweder zu investieren und uns den Auflagen-Forderungen zu stellen oder uns damit abzufinden, zu einem auslaufenden Betrieb zu werden“, begründete Cord Hollenberg seine hohe Investition in die neuen Stallungen.
Von der Planung bis zur Baugenehmigung habe es drei Jahre gedauert. Danach sei die 18-monatige Bauzeit gefolgt, in der durch „massive Änderungen“ der Auflagen Mehrkosten von knapp einer Million Euro entstanden seien. „Wer sich heute für Landwirtschaft entscheidet, muss viel Geld in die Hand nehmen“, betonte Cord Hollenberg in diesem Zusammenhang. Auf seinem Hof sind hochmoderne Stallanlagen mit einem Melk-Karussell entstanden. Zwei Mal täglich werden darin Tiere gemolken. Hollenberg setzt bei der Hofarbeit außerdem auf moderne Datenverarbeitung: „Unser System hilft uns zu reagieren und zu agieren – sei es, dass eine Kuh krank oder verletzt ist oder sei es, dass sie andere Auffälligkeiten zeigt.“ Das System zeige ihnen außerdem an, wie viel Milch eine Kuh im Durchschnitt beim Melken produziert oder ob Wartungsarbeiten am Melkkarussell anstehen.
Zum Abschluss des Stammtisches forderte Bürgermeister Wittenberg alle Anwesenden noch dazu auf, beim Einkaufen stärker auf regionale Produkte zu achten. Petra Klipp, Vorsitzende der uhib, wünschte sich unterdessen, dass zukünftig mehr Mitglieder aus der Landwirtschaft in die Unternehmensgemeinschaft eintreten.